Agile Softwareentwicklungs-methoden und wie sie angewendet werden

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In der modernen Softwareentwicklung sind agile Methoden unverzichtbar. Sie revolutionierten mit einer einfachen Idee die gesamte Industrie: konstante Kommunikation innerhalb des Entwicklerteams und den Auftraggebern. Frameworks wie Scrum setzen agileMethoden über kurze Entwicklungszyklen und verschiedene Arbeitsrollen wie Scrum Masterund Product Owner so um, dass Fehler im Endprodukt minimiert werden.

Ein flexibleres Entwicklungsmodell 

In den frühen 1990er-Jahren ist die Entwicklung nach dem bereits 1970 von Winston Royce beschriebenen „Wasserfall-Modell“ die Norm. Nach dem Modell bearbeitet ein Entwicklerteam den Auftrag in durchgeplanten Stufen, bis alle vom Kunden gewünschten Features implementiert sind. Das Endprodukt kann die Ziele des Kunden aufgrund mangelnder Kommunikation jedoch sehr einfach verfehlen.

Zur Jahrtausendwende wächst die Komplexität der IT-Produkte stark, was die Wahrscheinlichkeit von Fehlern und Misskommmunikationen erhöht. Das 2001 erschienene „Agile Manifesto“ ist eine Reaktion der Branche auf dieses Problem. An oberster Stelle dieser neuen agilen Prinzipien stehen die konstante Kommunikation mit dem Kunden sowie Anpassungsfähigkeit zu jedem Zeitpunkt des Entwicklungszyklus. 

Scrum als beliebteste Implementierung

Die Implementierung dieser Prinzipien variiert je nach System: Systeme wie Scrum, Kanban und XP (Extreme Progamming) sehen unterschiedliche Rollen in Teams vor. Scrum ist eines der in der Industrie am häufigsten eingesetzten Systeme, dessen Rollen und Methoden agile Prinzipien abbilden.

Scrum sieht nicht nur ein Entwicklerteam vor, sondern darüber hinaus weitere Rollen: Scrum Master, Product Owner, Stakeholder. Der Product Owner sorgt für die konstante Kommunikation mit den Stakeholdern und übersetzt deren Anliegen in technische Features. Hier setzt der Scrum Master an. Als Teammanager ist der Scrum Master dafür zuständig, dass das Team zielorientiert arbeitet. Das wichtigste Werkzeug ist hierbei der regelmäßig in Rücksprache mit den Stakeholdern aktualisierte Product Backlog, einer Liste aus zu implementierenden Use Cases oder zu behebenden Problemen (Bugs). 

Die Uses Cases des Backlogs werden in Teilen in Features und Arbeitsaufgaben übersetzt. Diese Aufteilung ermöglicht kurz- und langfristig die Planungsfreiheit. Auf einem Taskboard werden Aufgaben in unterschiedlichen Stufen der Fertigstellung abgezeichnet. Diese werden in kurzen Sprints umgesetzt, wobei eine Fortschrittskontrolle in Daily Sprint Meetings sowie Besprechungen mit Scrum Master, Product Owner und den Stakeholdern erfolgt. 

Agile Methoden sind keine Programmiermode

Agile Entwicklung und Scrum sind als Systeme geeignet, um bei der Entwicklung flexibel auf Änderungswünsche und Probleme reagieren zu können. Rollen wie Scrum Master und Product Owner im Scrum-System sind daher ein fester Bestandteil der Industrie. Agile Methoden und ihre verlässliche Umsetzung werden von professionellen Teams erwartet. Scrum ist ein bewährtes agiles System mit international anerkannten Standards, das Ihren Kunden die Erfüllung dieser Erwartungen garantiert.

Fazit: Die heutige Softwarebranche verlässt sich auf agile Methoden

Product Owner, Scrum Master, Taskboard. Diese Begriffe stehen schon fast synonym für die agile Entwicklung. Neben Ihnen gibt es weitere Systeme, die ebenfalls ihren Platz in der Industrie finden. Variierende Rollen und Konzeptionen der Entwicklungszyklen erlauben dabei Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Projektanforderungen. Agile Prinzipien an sich, unabhängig von ihrer Implementierung, haben ihren Wert für die Branche bewiesen.

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