Aufbau eines agilen Produkt Management Teams

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Agiles Projektmanagement ist mittlerweile im Trend, denn es soll den Zusammenhalt im Team verbessern und auch die Produktqualität soll sich steigern. Agile Methoden bei der Entwicklung von Produkten haben durchaus Vorteile. Studien zeigen nicht nur, dass zunehmend agile Methoden angewandt werden, sondern auch, dass die Zufriedenheit der Mitarbeiter steigt. Ganz so einfach ist das Konzept vor allem in der Praxis nicht. Hinter der augenscheinlichen Lockerheit steckt harte Arbeit, die sich nicht nur um das Projekt selbst dreht, sondern vor allem um den Ablauf von Projekten.

Flache Hierarchie fördert die Motivation

Der Vorteil von agilen Teams ist, dass jeder eine Chance bekommt. Es ist nicht in Stein gemeißelt, wer beim nächsten Projekt die Führung übernimmt und jeder hat aufs Neue die Chance Leader zu werden. Das erhöht natürlich die Motivation bei den Mitarbeitern, erfordert allerdings von der Führungsebene mehr Zusammenarbeit mit den unteren Hierarchien. Wenn nur eine oder zwei Ebenen zwischen dem Management und den Angestellten sind, können Anweisungen zwar direkt weitergegeben werden, das Management hat aber auch die Aufgabe besseren Kontakt mit den einzelnen Mitarbeitern zu halten. 

Ein überstrapazierter Begriff mit sinnvollen Ansätzen

Agilität bei der Entwicklung von Produkten scheint modern geworden zu sein, doch in der Realität ist es oft nur eine leere Worthülse. Das Problem ist, wenn agil gearbeitet wird, darf nicht nur ein einziges Team sich nach diesen Abläufen richten, sondern das gesamte Unternehmen muss danach ausgerichtet sein. Zudem verwechseln viele Agilität mit schnell, flexibel oder radikal und gelegentlich ist es auch eine Ausrede für mangelnde Strukturen. Agile Entwicklung von Produkten liefert zwar schneller erste Ergebnisse, damit das Vorgehensmodell funktioniert, muss die Struktur im Hintergrund funktionieren und eine agile Entwicklung unterstützen.

Eigenverantwortung erhöht Produktqualität

Bei der agilen Entwicklung stehen vor allem Methoden im Fokus, die die Transparenz und Flexibilität verbessern sollen. Dadurch können Risiken in der Entwicklung von Produkten deutlich besser abgefangen bzw. darauf reagiert werden. Das erfordert vor allem innerhalb eines Teams flache Strukturen – jeder soll mit jedem kommunizieren. Eigenverantwortlich muss auf Probleme reagiert werden, da es im Team maximal eine übergeordnete Instanz gibt, die jedoch oft nicht für technische Aspekte, sondern für prozeduale Abläufe im Team zuständig ist. Die notwendige Eigenverantwortung fördert die Qualität von Produkten, denn bei Problemen wird nicht erst mit Vorgesetzten kommuniziert, die die Probleme weiterleiten, sondern direkt mit den zuständigen Mitarbeitern.

Das Märchen vom führungslosen Team

Ein der wichtigsten Vorgehensmodelle für agile Teams ist Scrum. Der Vorteil ist, dass es innerhalb dieses Modells nur wenige Akteure gibt. Dazu gehört der Product Owner, der die Seite des Auftraggebers vertritt und, der Mittelsmann zwischen Team und Auftraggeber ist. Er hat die Qualität des Produktes im Blick und seine wichtigste Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass die Anforderungen des Kunden umgesetzt werden. Der Product Owner ist meist ein fachlich versierter Mitarbeiter, der aber gleichzeitig die Inhalte dem Kunden verständlich transportieren kann. Agile Entwicklung soll weitgehend ohne Führung ablaufen, dass diese Teams aber führungslos sind, ist falsch. Das Gegenteil ist sogar der Fall, denn agile Entwicklung benötigt eine straffe Führung und übernimmt bei Scrum der Scrum Master. Er schreibt jedoch nicht vor, was zu tun ist, die Aufgaben organisiert sich das Team selbst, er ist dafür zuständig, dass der Prozess vorangeht und dem Team die notwendigen Mittel zur Verfügung stehen.

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